Am 29.05.2017 machten sich neun unserer Kameraden, sowie die Bürgermeisterin und ein Vertreter der Firma Ziegler aus Würzburg auf den Weg nach Giengen an der Brenz, um unser neues HLF abzuholen. Nachdem unsere Abordnung um ca. 08:30 Uhr auf dem Werksgelände angekommen war, gab es zunächst ein Frühstück, um ordentlich in den langen Tag zu starten. Danach ging es auch schon prompt zum Fahrzeug. Dort wurde zunächst geprüft, ob alles gemäß der Bestellung verbaut und vorhanden war. Nachdem dies geschehen war, begann eine umfangreiche Einweisung auf das Fahrzeug durch einen Mitarbeiter der Firma Ziegler. Behandelt wurden dabei das Fahrgestell mit Fahrerhaus und Bedienelementen, der Mannschaftsraum, die Steuerung des Lichtmastes und die Elektronik im Allgemeinen, sowie die Pumpe. Eine Testfahrt für die Maschinisten gab es auch. Im Anschluss an die Einweisung durften wir noch eine kurze Werksführung, sowie einen Blick in das Museum der Firma genießen. Um 16:00 Uhr traten wir den Heimweg an, der sich – aufgrund der Verkehrssituation – bis 18:40 Uhr hinzog.
Ab 19:00 Uhr stand für die Mannschaft das erste Kennenlernen des Fahrzeuges an.
Vorerst ist das Fahrzeug noch nicht im aktiven Einsatzdienst, da erst entsprechende Ausbildungen stattfinden müssen. Diese starten nach Pfingsten und werden entsprechend zeitnah durchgeführt, um das Fahrzeug bald bei der Leitstelle als einsatzbereit anmelden zu können.

Diese Seite dient dazu Sie über den aktuellen Stand der Fahrzeugbeschaffung zu informieren. Bei Neuigkeiten werden wir hier entsprechende Updates vornehmen. 
In der links angeordneten Timeline sehen Sie den Verlauf und können gezielt zu bestimmten Beiträgen springen.

Rohbau erfolgreich abgenommen

Einige Kameraden unserer Wehr waren am 04.04.2017 zur Rohbauabnahme unseres neuen HLF 10 in Giengen an der Brenz bei Ziegler. Uns wurde das Fahrzeug vorgestellt und anschließend prüften wir es auf Herz und Nieren. Das nächste mal, wenn es für uns nach Giengen geht, dürfen wir das neue Fahrzeug endlich mit nach Hause nehmen. 

Unser Fahrzeug nimmt Formen an ...

Am 20.02.2017 waren zwei unserer Kameraden in Giengen an der Brenz bei Ziegler um bereits vorhandene Ausrüstungsgegenstände, welche in unserem neuen Fahrzeug verstaut werden sollen, zu liefern. Nachdem sie die Geräte im Lager des Aufbauherstellers abgegeben hatten, gab es noch eine kurze Führung durch einen Teil der Fertigung um den aktuellen Stand unseres HLF 10 zu sehen. Die Geräteräume links und rechts sind bereits gefertigt und warten darauf mit dem Fahrzeug verheiratet zu werden. Außerdem wird das Führerhaus ebenfalls bereits dafür vorbereitet. 

Geräteraum links & rechts

MAN hat geliefert 

Das Fahrgestell unseres neuen Fahrzeuges wurde mittlerweile von MAN fertiggestellt. Dieses steht bereits bei der Firma Ziegler in Giengen an der Brenz. Dort kann demnächst mit dem feuerwehrtechnischen Aufbau begonnen werden.

Kaufvertrag unterschrieben & Baubesprechung

Dienstag 20. September 2016 waren 1. Kommandant Rainer Bock, 2. Kommandant Bernd Hörner und Klaus Balz bei Ziegler in Giengen zur Fahrzeugbaubesprechung.

Kaufvertrag unterschrieben

Vor kurzem wurde der Kaufvertrag unterschrieben und somit steht unserem neuen Fahrzeug nichts mehr im Wege. In den nächsten Monaten wird die Führung der Wehr mit der Firma Ziegler die Detailkonstruktion des Fahrzeuges abstimmen und dann heißt es geduldig warten. Sobald die Lieferzeit verstrichen ist, dürfen wir unser neues HLF 10 in Giengen an der Brenz abholen. 

Einstimmig beschlossen!

Die Firma KUBUS hat alle Angebote inzwischen gesichtet und bewertet. Daraufhin hat sie das wirtschaftlichste Angebot herausgearbeitet.

In der Gemeinderatssitzung vom 23. März 2016 wurde dieses Angebot zur Abstimmung vorgelegt. Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen,  den Vorschlag der Firma Kubus und der Feuerwehrführung anzunehmen. Damit ist der Beschluss gefasst, ein neues HLF 10 ( Fahrgestell MAN, Aufbau Ziegler, Ausrüstung Ziegler) zu beschaffen.

- Das Bild ist exemplarisch für ein HLF 10 der Firma Ziegler. -

  


  • 11.02.2016: Die Ausschreibung für das Fahrzeug Typ HLF 10 wurde beendet und zurzeit prüft die
                      Firma Kubus die Angebote und bewertet diese.  
  • 24.11.2015: Die Ausschreibung für das Fahrzeug Typ HLF 10 wurde veröffentlicht. 
  • 12.11.2015: Einstimmiger Beschluss des Gemeinderats das Leistungsverzeichnis in der vorgelegten Form zu
                      veröffentlichen.
  • 04.11.2015: Fertigstellung des Leistungsverzeichnis.

 

Zuwendungsbescheid der Regierung

[Kleinlangheim, 22.10.2015]

Die Regierung Unterfranken hat die Bezuschussung des HLF 10 bestätigt und somit steht der Ausschreibung nichts mehr im Wege. So wie es aktuell aussieht, kann die VG Großlangheim die Ausschreibung dieses Jahr noch veröffentlichen. 

Vorbesprechung zum Leistungsverzeichnis:

[Kleinlangheim, 15.10.2015]

Am 12.10.2015 fand die Vorbesprechung zum Leistungsverzeichnis mit dem Ingenieurbüro Kubus statt. Anwesend waren Bernhard Franzler (Firma Kubus), Bernhard Hornig (Amtsleiter - VG Großlangheim), Gerlinde Stier (Bürgermeisterin Kleinlangheim) und unser Kommandant Rainer Bock. In der mehrstündigen Besprechung wurden die wichtigsten Rahmenbedingungen zum Fahrgestell, dem Aufbau und der Beladung des HLF 10 für das Leistungsverzeichnis besprochen. Die Firma Kubus wird diese Daten nun verarbeiten und nach Fertigstellung die Ergebnisse zur Prüfung der Gemeinde und der Wehr vorlegen. 

Fahrzeugvorführung der Firma Lentner:

Am 08.09.2015 war ein Vertreter der Firma Lentner mit einem HLF20 Vorführfahrzeug bei uns zu Gast. Dieses ist zwar eine Klasse höher als das angestrebte HLF10, jedoch liegt dies nur daran, dass kein Fahrzeug in der entsprechenden Größenordnung zur Vorführung bereit stand. Anwesend waren an diesem Abend auch die Bürgermeisterin, sowie verschiedene Gemeinderäte.

Nachfolgend einige Daten zu dem vorgestellten Fahrzeug:

Fahrgestell: Mercedes Benz (Allrad, Doppelbereift) mit Automatikgetriebe. Gewichtsklasse: 13 Tonnen

Feuerwehrtechnisch relevantes:

  • In den Aufbau integrierte LED Blaulichter vorne und hinten, LED Frontblitzer, LED Umfeldbeleuchtung, Verkehrswarneinrichtung am Heck
  • Statusdisplay für den Maschinisten am Fahrerplatz
  • Mannschaftskabine in den Aufbau integriert
  • Vier Atemschutzgeräte in der Mannschaftskabine
  • Durchgängige Tritte an den Geräteräumen
  • Niedrige Lagerung schwerer Geräte
  • Schwenkwände zur optimalen Platznutzung möglich
  • Hygieneboard
  • Wassertank bis 1.500l möglich
  • Schnellangriffsverteiler auf beiden Seiten
  • Geteilte Klappen-/Rollolösung am rückwärtigen Geräteraum
  • Vollschwenkbarer Lichtmast
  • Entnahmehilfe für Steckleitern
  • Großzügiger Dachkasten

Besuch der Interschutz:

Auf der Interschutz waren wir hauptsächlich vertreten, um uns über die verschiedenen Aufbauhersteller zu informieren. So besuchten wir die Stände der Firmen Schlingmann, Rosenbauer, Magirus, Ziegler, Lentner, Gimaex, Empl und BAI. Des Weiteren konnten wir Eindrücke zu verschiedenen Gerätschaften gewinnen, die auf dem HLF10 nötig sind, wie zum Beispiel einem angemessenen Rettungssatz. Im Laufe der zwei Tage war aber natürlich auch noch Zeit um sich weitere Stände anzusehen.

zum Artikel der Interschutz

Bewilligung des Fahrzeuges durch die Gemeinde:

In der Gemeinderatssitzung vom 17.03.2015 wurde dem Anliegen der Feuerwehrführung ein HLF10 zu beschaffen stattgegeben. Somit war der Weg für die Beantragung des staatlichen Zuschusses bereitet.

zum ausführlichen Artikel

Besichtigung des HLF10 in Abtswind:

Am 12.06.2013 waren wir bei der Freiwilligen Feuerwehr Abtswind zu Gast, um deren HLF10 zu besichtigen. Hierbei handelte es sich um einen Aufbau der Firma Magirus auf einem Iveco Fahrgestell. Drei Kameraden nahmen sich die Zeit, um uns ihr Fahrzeug genauestens vorzustellen.

Nachfolgend einige Daten zu dem vorgestellten Fahrzeug:

Fahrgestell: Iveco (Allrad, Singlebereifung) mit Schaltgetriebe. Gewichtsklasse: 13 Tonnen

Feuerwehrtechnisch relevantes:

  • LED Blaulichter vorne und hinten (am Heck in den Aufbau integriert), LED Frontblitzer, LED Umfeldbeleuchtung
  • Statusdisplay für den Maschinisten am Fahrersitz
  • Mannschaftskabine vom Aufbau abgesetzt
  • Vier Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum
  • Durchgängige Tritte an den Geräteräumen
  • Niedrige Lagerung schwerer Geräte
  • Schwenkwände zur optimalen Platznutzung möglich
  • Kiste mit Hygieneartikeln statt Hygieneboard
  • Wassertank mit 1.600l
  • Schnellangriff als in Buchten gelegte C-Schläuche
  • Vollschwenkbarer Lichtmast
  • Lagerung der Saugschläuche auf dem Dach

Vorführung der Firma Schlingmann in Rottendorf:

Am 04.06.2013 führte die Firma Schlingmann verschiedene Fahrzeuge am Gerätehaus der Rottendorfer Feuerwehr vor. Mit dabei war unter anderem ein HLF10.

Nachfolgend einige Daten zu dem besichtigten Fahrzeug:

Fahrgestell: Mercedes Benz (Straße) mit automatisiertem Schaltgetriebe, Gewichtsklasse: 12 Tonnen

Feuerwehrtechnisch relevantes:

  • LED Blaulichter vorne und hinten (Am Heck in den Aufbau integriert), LED Frontblitzer, LED Umfeldbeleuchtung, Verkehrswarneinrichtung am Heck
  • Bedienung der Sondersignalanlage über Druckknöpfe
  • Mannschaftskabine vom Aufbau abgesetzt
  • Vier Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum
  • Metallbauweise im Aufbau
  • Niedrige Lagerung schwerer Geräte
  • Schwenkwände zur optimalen Platznutzung möglich
  • Hygieneboard
  • Wassertank mit 1.600l
  • Schnellangriff als Haspel
  • Vollschwenkbarer Lichtmast

Fahrzeugvorführung der Firma Ziegler:

Am 03.06.2013 war ein Vertreter der Firma Ziegler mit einem HLF10 Vorführfahrzeug bei uns. Dieses hatte insgesamt fünf Geräteräume. Jedoch ist das Fahrzeug in dieser Bauweise mittlerweile nicht mehr erhältlich. Stattdessen sind jetzt sieben Geräteräume die Regel.

Nachfolgend einige Daten zu dem vorgestellten Fahrzeug:

Fahrgestell: Mercedes Benz (Straße) mit Automatikgetriebe, Gewichtsklasse: Zwölf Tonnen

Feuerwehrtechnisch relevantes:

  • LED Blaulichter vorne und hinten (Am Heck in den Aufbau integriert), LED Frontblitzer, LED Umfeldbeleuchtung, Verkehrswarneinrichtung am Heck
  • Bedientableau für den Maschinisten am Fahrersitz
  • Mannschaftskabine vom Aufbau abgesetzt
  • Vier Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum
  • Durchgängige Tritte an den Geräteräumen
  • Niedrige Lagerung schwerer Geräte
  • Schwenkwände zur optimalen Platznutzung möglich
  • Ausziehfach mit Besen, Schaufeln, etc. in einem der Geräteräume
  • Hygieneboard
  • Wassertank mit 1.000l
  • Schnellangriff als in Buchten gelegte C-Schläuche
  • Pumpenbedientableau ohne Bildschirm; mit druckempfindlichen Knöpfen
  • Vollschwenkbarer Lichtmast

Besichtigung eines Fahrzeuges der Firma Rosenbauer:

Am 20.04.2013 besichtigten wir ein Fahrzeug der Firma Rosenbauer. Dieses war ausgeführt in der sogenannten „Compact Line“ Bauweise.

Nachfolgend einige Daten zu dem besichtigten Fahrzeug:

Fahrgestell: MAN (Straße) mit Automatisiertem Schaltgetriebe, Gewichtsklasse: Zwölf Tonnen

Feuerwehrtechnisch relevantes:

  • LED Blaulichter vorne und hinten (Am Heck in den Aufbau integriert), LED Frontblitzer, Verkehrswarneinrichtung am Heck
  • Statusdisplay für den Maschinisten am Fahrersitz
  • Mannschaftskabine vom Aufbau abgesetzt
  • Vier Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum
  • Durchgehendes, elektrisch bedientes, Rollo links und rechts
  • Niedrige Lagerung schwenkbarer Geräte
  • Schwenkwände zur optimalen Platznutzung möglich
  • Hygieneboard
  • Wassertank mit 1.000l
  • Schnellangriff als Haspel
  • Nicht schwenkbarer Lichtmast zur Umfeldbeleuchtung des Fahrzeuges

Antrag für die Beschaffung eines HLF10 an die Gemeinde:

Bereits im Jahr 2007 wurde durch den damaligen Kommandanten festgestellt, dass in den kommenden Jahren ein neues Fahrzeug für die Wehr nötig werden würde, um den Brandschutz in Zukunft effektiv sicherstellen zu können. Als Übergangsfahrzeug wurde noch im selben Jahr ein gebrauchtes TLF 8/18 beschafft. Nachdem dieses Fahrzeug im Laufe der Zeit altersbedingt wiederholt an seine Grenzen gekommen ist, wurde im November 2012 der Antrag auf die Beschaffung eines neuen HLF10 gestellt, dass in den Jahren 2015 bis 2016 in Dienst gestellt werden kann. Hierbei geht es um ein Neufahrzeug, um dieses einerseits auf unsere Bedürfnisse zuschneiden zu können und andererseits eine möglichst lange Dienstzeit zu ermöglichen. Geplant wird hierbei mit einer Zeit von 20-25 Jahren.