Jahreshauptversammlung 2014

Am 27.12.2014 fand unsere Jahreshauptversammlung statt. Diese wurde nach einem gemeinsamen Abendessen um 20:00 Uhr durch den 1.Vorstand, Klaus Balz, eröffnet. Zunächst wurde den verstorbenen Kameraden gedacht. Daraufhin wurde das Protokoll der letztjährigen Jahreshauptversammlung von Fred Bock vorgetragen. Im Anschluss daran folgte der Bericht des Kassiers, sowie dessen Entlastung durch das Plenum auf Grundlage des Kassenprüfers. Danach ließ Klaus Balz in seinem Bericht das Vereinsleben im Jahr 2014 Revue passieren. Unser Pfingstfest, sowie der Starkbierabend waren zu unserer  Freude auch dieses Jahr gut besucht. Des Weiteren war auch unser Weihnachtsbaumverkauf sehr erfolgreich. Weniger ertragreich war dieses Jahr das Grillfest an der Weide. Balz ließ die Frage offen, ob dieses zukünftig noch so stattfinden solle, wie es bisher der Fall war.
Im Anschluss ging das Wort an den Atemschutzleiter. Martin Link berichtete von 10 Übungen und 3 Einsätzen unter Atemschutz im Jahre 2014. Die persönliche Schutzausrüstung der Atemschutzgeräteträger konnte verbessert werden, jedoch stehen auch im kommenden Jahr noch Investitionen an, um die Schlagkraft weiter zu steigern.
Danach stand der Bericht des Jugendwartes auf dem Programm. Dieter Brunner ließ Übungen, Ausbildungen und Freizeitaktivitäten Revue passieren. Besonders stolz blickte er auf die neu angeworbene Jugendgruppe zurück. Diese wurde zum 01.03.14 aktiviert und stockte die Anzahl unserer Jugendlichen auf insgesamt 24 auf. Nach wie vor die größte Jugendgruppe des Landkreises. Brunner verkündete auch seinen Rücktritt als Jugendwart, da nach 8 Jahren seiner Unterstützung die Zeit gekommen wäre, dass eine jüngere Generation seine Aufgabe übernimmt. Das Amt wurde an Stefan Dietzel übergeben, der selbst seit 2007 jugendliche ausbildet.
Der Kommandant berichtete im Anschluss über Übungen und Ausbildungen der Mannschaft. Auch die angefallenen Einsätze wurden nochmal vorgetragen. Rainer Bock blickte auf 10 (Nach Stand vom 28.12. wären es 11) Einsätze zurück. Die erste Alarmierung erreichte uns am 31.01.2014 gegen 14:15 Uhr. In Wiesenbronn stand eine kleine Scheune in Vollbrand. Das Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude konnte verhindert werden. Am 05.05.2014 wurden wir um 18:13 Uhr von der Leitstelle alarmiert, um einen Jugendlichen zu finden, bei dem ein Zuckerschock vorliegen könnte. Glücklicherweise war der Jugendliche in bester Verfassung, als er gefunden wurde. Der 3. Alarm ging am 26.07.2014 um 17:15 ein. Ein Keller war vollgelaufen, woraufhin wir alarmiert wurden. Bei unserem Eintreffen hat sich die Lage soweit beruhigt, dass ein Eingreifen unsererseits nicht mehr nötig war. Nur eine Viertelstunde später wurden wir erneut alarmiert, jedoch über einen privaten Anruf. Auf einem Grundstück eines Mitbürgers lief kein Wasser mehr ab und der Keller des Hauses drohte überflutet zu werden. Am 05.08.2014 kam es zu einem der traurigsten Einsätze, die ein Feuerwehrmann erleben kann. Wir rückten unter dem Stichwort „Bergen einer Leiche“ aus. Am Tag der deutschen Einheit kam es zu einem unserer größten und schwierigsten Einsätze seit langem. Ein Wohnhaus in der Bahnhofstraße stand in Vollbrand. Die sehr enge Bebauung und die Blockade eines Anfahrtsweges durch einen Kran machten den Einsatz sehr kompliziert und verlangten unseren Löschmannschaften viel ab. Alarmiert wurde um 12:42 Uhr, beendet wurde der Einsatz um 20:30 Uhr. Am 04. und 05.10. kam es zu zwei weiteren Einsätzen, da erneut Brandrauch wahrgenommen wurde. Nachdem am 04.10. nichts zu finden war, konnte das verbliebene Glutnest schließlich am 05.10. ausfindig gemacht und abgelöscht werden. Am 21.10.2014 wurden wir zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Ein irreführendes Einsatzstichwort rief hierbei mehr Feuerwehren auf den Plan, als zum Absperren und Bereinigen der Unfallstelle (es handelte sich lediglich um einen Blechschaden) benötigt worden wären.
Ein wichtiger Punkt seiner Rede stellte für Rainer Bock, genau wie letztes Jahr, die Fahrzeugbeschaffung dar. Monatelange Arbeit steckten in einem genau ausgearbeiteten Bedarfsplan für Kleinlangheim. Leider, so seine Aussage, konnte in der Gemeinde damit nicht viel angefangen werden. Ein Spaziergang mit seinem Hund wäre wohl sinnvoller gewesen, als so manch Anstrengung, die er dieses Jahr umsonst getätigt hat.
Es folgte das Grußwort der Bürgermeisterin. Diese bedankte sich für das Engagement der Feuerwehrkameraden, insbesondere auch für die sehr gute Jugendarbeit. Des Weiteren erläuterte sie die schwere Aufgabe der Gemeinde bei der Fahrzeugbeschaffung.

Danach standen diverse Neuwahlen auf dem Plan. Bereits vor der Versammlung wurde ein Jugendsprecher, sowie dessen Stellvertreter gewählt. Die Wahl gewann Daniel Jung, zu seinem Stellvertreter wurde Maximilian Gernert gewählt.  In den Reihen der erwachsenen wurden 2. Kommandant, Schriftführer, Kassier, Kassenprüfer, Beisitzer, sowie erster und zweiter Vorstand gewählt. Zu einer erneuten Amtszeit als 2. Kommandanten möchten wir Bernd Hörner gratulieren. Ebenfalls im Amt geblieben sind Rainer Bock als Kassier, sowie Fred Bock als Schriftführer. Die beiden Kassenprüfer, Thomas Schellhorn und Hartmut Link führen ihr Amt ebenfalls fort. Als Beisitzer in der Vorstandschaftrunde dürfen wir zukünftig Norbert Zink und Siegfried Hertwig begrüßen. In den Reihen der Vorstandschaft wurden Benjamin Diaz Sanchez und Simon Link zum neuen ersten und zweiten Vorstand gewählt.

Nach den Wahlen gab es einige Ehrungen. Wolfgang Schäfer wurde für 20 Jahre und Manfred Hartrumpf für 30 Jahre geehrt. Dieter Brunner erhielt eine Aufmerksamkeit für seine Jugendarbeit. Des Weiteren wurde Norbert Kempf offiziell in seiner Funktion verabschiedet.
Nach den Grußworten der Kreisführungskräfte Roland Eckert und Norbert Kempf wurde Benjamin Diaz Sanchez vor das Plenum gebeten, um ein paar Worte zum Amtsantritt zu verlieren und letztendlich die Versammlung um 22:30 Uhr zu schließen.

(Hinten, von links nach rechts: Fred Bock, Simon Link, Dieter Brunner, Stefan Dietzel)
(Vorne, von links nach rechs: Norbert Kempf, Bernd Hörner, Benjamin Diaz-Sanchez, Albert Müller, Rainer Bock)

Pumpe komplett restauriert

Letztes Jahr erhielten wir von unseren Haidter Kameraden eine ausgemusterte TS 6. Seitdem wurde regelmäßig an der Pumpe gearbeitet, um diese zu restaurieren und somit in einen ansehnlichen Zustand zu bringen. Dieser Prozess ist mittlerweile abgeschlossen. Seither befindet sich die TS 6 im großen Festsaal als Ausstellungsstück, gleich neben einer anderen hergerichteten Pumpe.