Jahreshauptversammlung 2015

Am 27.12.2015 fand wieder unsere Jahreshauptversammlung statt. Nach dem gemeinsamen Abendessen konnte diese um 20:00 Uhr pünktlich durch den 1. Vorstand, Benjamin Diaz Sanchez, eröffnet werden. Zunächst wurde allen verstorbenen Kameraden gedacht. Im Anschluss daran wurde das Protokoll der Jahreshauptversammlung von Schriftführer Fred Bock verlesen. Weiter folgte der Bericht des Kassiers, Rainer Bock, sowie dessen Entlastung durch die anwesenden, nachdem der Kassenprüfer eine fehlerfreie Arbeit bestätigte. In seinem Bericht ließ Vorstandsvorsitzender Benjamin Diaz Sanchez im Anschluss das Vereinsleben Revue passieren. Dabei ging er zunächst auf den Umbau des Frontbereiches des Feuerwehrhauses ein, der sich von Januar bis April erstreckte. Zudem gab es einen kurzen Rückblick auf den Vereinsausflug nach Berlin, der vom 1. bis zum 3. März stattfand. Im Anschluss ging er auf die verschiedenen Festlichkeiten ein, die das Jahr über stattfanden. Zunächst stand der Starkbierabend auf dem Plan, der wieder ähnlich gut besucht war, wie im Vorjahr. Besonders erfreut konnte er vom Pfingstfest berichten, welches nach 2013 erneut einen Besucherrekord verbuchen konnte. Nachdem im Vorjahr durch den noch alten Vorstand, Klaus Balz, die Zukunft des Grillfestes an der Weide in Frage gestellt wurde, entschied sich die Vorstandschaft dieses Jahr dazu, dieses entfallen zu lassen. Gemäß der Aussage des Vorstandes wird es in Zukunft auch bei dieser Entscheidung bleiben. Zufrieden konnte man jedoch noch auf das Abendprogramm zur Kirchweih, sowie den alljährlichen Weihnachtsbaumverkauf zurückblicken. Bei letzterem hatte man ebenfalls ein Rekordjahr.

Anschließend gab er das Wort an den stellvertretenden Kommandanten der Ortsteilwehr Haidt/Stephansberg ab, der von zahlreichen Übungen, sowie zwei Einsätzen berichten konnte.
Es folgte der Bericht des Atemschutzleiters. Martin Link konnte von zahlreichen Übungen und drei Einsätzen auf Bereitstellung berichten. Zudem konnte die Atemschutzstrecke in Würzburg zwei Mal durchlaufen werden. Besonders erfreut zeigte er sich über die Verbesserungen der Ausrüstung, die das Jahr mit sich brachte, sowie den gestiegenen Ausbildungsstand. Er blickte zudem zuversichtlich auf das kommende Jahr, nachdem sich bereits Nachwuchs für die Atemschutztruppe angekündigt hat.

Danach stand der Bericht des Jugendwartes an. Stefan Dietzel blickte auf ein sehr ereignis- und dabei erfolgreiches Jahr zurück. Beide Gruppen brachten es auf insgesamt 36 Veranstaltungen. Hierunter fallen neben den vielen Übungen auch Veranstaltungen auf Kreisebene, wie das Johannisfeuer, das 24 Stunden Schwimmen und das Zeltlager. Wie im Vorjahr auch, fand wieder eine Gemeinschaftsübung mit der Jugendfeuerwehr unserer Kameraden aus Rüdenhausen statt. Das Highlight war jedoch mit Abstand die erstmalig durchgeführte 24 Stunden Übung. Der hohe Planungsaufwand, der dafür nötig war, lohnte sich in vollem Umfang. Die Jugendlichen waren begeistert. In diesem Zusammenhang sprach er allen beteiligten und Helfern seinen Dank aus. Im Hinblick auf die Jugendarbeit an sich sprach er von einem „Full-Time Job“ und bedankte sich auch bei den Mitgliedern der Gruppen selbst, für deren hohe Motivation. „Es macht Spaß mit euch zu arbeiten“ waren einige seiner letzten Worte.

Der Kommandant berichtete daraufhin  über die Übungen und Ausbildungen der Mannschaft. Des Weiteren berichtete er von sieben Einsätzen. Aufgrund des Wetters bestanden diese im Jahr 2015 vor allem aus Flächenbränden. Er hob das hohe Engagement der Landwirte, gerade beim Brand vom 12.07.2015, hervor. Nachdem der Prozess der Fahrzeuganschaffung über die vergangenen Jahre nur sehr zäh voranschritt, konnte er mit Freude verkünden, dass die Ausschreibung zum neuen HLF10 mittlerweile veröffentlicht wurde. Die Angebotsfrist wird im Februar enden. Erfreut zeigte sich der Kommandant über Neuzugänge aus der Jugend, sowie einem aktiven, der aus Untereisenheim zugezogen ist. Leider musste er jedoch auch einen aktiv gewordenen Kameraden aus der Jugendabteilung an die Kitzinger Feuerwehr abgeben. Diese dürfen sich an dieser Stelle über einen gut ausgebildeten und motivierten Neuzugang freuen.

Es folgten Grußworte des stellvertretenden Landrates, Robert Finster, der sich für den Einsatz der Kameraden bedankte und das Ehrenamt an sich honorierte. Zusammen mit KBI Michael Krieger und Bürgermeistern Gerlinde Stier durfte er zwei Ehrungen für 40 jährigen aktiven Dienst aussprechen. Diese gingen an Günter Dietzel und Berni Köhler. Anschließend durfte Kommandant Rainer Bock die Auszeichnung für 30 Jahre aktiven Dienst an Helmut Hofmann aussprechen. Das war jedoch noch nicht das Ende der Ehrungen. Der aktuelle Vorstand ließ die Leistungen der ehemaligen Vorstände Klaus Balz und Günter Dietzel Revue passieren, wobei auch deren Ehefrauen nicht außer Acht gelassen wurden, nachdem diese zu jeder Zeit hinter ihren Männern und damit auch dem Feuerwehrverein standen. Um ihr hohes Engagement gerecht zu würdigen wurden Klaus Balz und Günter Dietzel zu Ehrenvorsitzenden ernannt. Beate Balz und Elke Dietzel wurden im selben Zug zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Nach den verschiedenen Ehrungen folgte der Ausblick auf das bevorstehende Jahr. Im Anschluss an diesen konnte die Versammlung gegen 22:00 Uhr beendet werden.

Hintere Reihe (v. l. n. r.): R. Bock, M. Krieger, G. Stier, R. Finster
Vordere Reihe (v. l. n. r.): H. Hofmann, B. Diaz-Sanchez, B. Balz, K. Balz, E. Dietzel, G. Dietzel

Ferienpass 2015

Am 05.09.2015 hatten wir im Rahmen des Ferienpasses elf Jugendliche zu Gast bei uns. Wir nutzten die Zeit um diesen einen Einblick in die Aufgaben der Wehr zu geben. Hierbei gingen wir insbesondere auf unsere Jugend ein. Das Programm begann zunächst mit einer Führung durch den Fuhrpark und das Gerätehaus. Hierbei erläuterten wir kurz unser Aufgabenspektrum, sowie die umfassende, dafür nötige, Ausrüstung. Im Anschluss daran gab es hinter dem Gebäude eine Vorführung zu den Themen Fettbrand und explodierenden Sprühdosen. Zur Auflockerung folgten verschiedene Spiele mit typischem Feuerwehrequipment. Diese wurden im Sinne eines Wettkampfes gewertet. Die Siegerehrung folgte am Ende der Veranstaltung. Um die Fahrt im Feuerwehrfahrzeug kam man natürlich auch nicht herum. Neben einer Vorführung zum Anleitern an einem Gebäude mittels der Drehleiter, gab es schließlich noch eine Führung durch den - mittlerweile bis zur Nullsicht vernebelten - Keller. Zur Orientierung hielt hierbei die Wärmebildkamera her. Anschließend folgte noch das Abendessen, das wir mit einigen Impressionen aus den vergangenen drei Jahren, sei es im Bereich Jugend oder aktiver Wehr, begleiteten. Um 18:30 Uhr konnten sich die Jugendlichen letztendlich auf den Heimweg machen.

Umbau des Eingangsbereichs

Anfang 2015 fiel die Entscheidung, den Bereich vor dem Gerätehaus umzugestalten. Anfangs ging es lediglich darum die Sicht beim Ausfahren aus der Halle zu verbessern beziehungsweise um früher von anderen Autofahrern erkannt zu werden. Daher wurden zunächst die großen Büsche am oberen Ende der Parkplätze entfernt. Dadurch entstand relativ viel freier Platz, den es neu zu nutzen galt. Einerseits wurde ein Teil der Fläche vor dem Gebäude gepflastert, um dort einen Fahrradständer unterzubringen. Der restliche Teil um den Baum herum wurde mit Kies aufgefüllt. Zeitgleich hierzu nahmen wir uns auch der Pflege der Beete an.

FFW Kleinlangheim in Berlin

Nach einigen Jahren „Abstinenz“ haben wir einmal wieder einen Feuerwehrausflug unternommen:  Ein Trupp von 27 Leuten machte sich am Sonntag morgen auf nach Berlin!  Nach einer störungsfreien Fahrt haben wir im Nikolaiviertel in der Mitte Berlins zuerst ein stärkendes Mittagessen zu uns genommen. Danach hat uns ein Zeitzeuge die erschreckenden Geschehnisse im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen geschildert. Zur „Erholung“ konnten wir bei Madame Tussauds auch mal unserer Kanzlerin die Hand schütteln oder unserem Torhüter „Neuer“ eins „reinschießen“. Nach einer kleinen Irrfahrt durch Berlin mit unserem „VIP-BUS“ haben wir im Hotel unseren Tag mit einem Essen und feucht-fröhlicher Runde beendet.

Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück bereits um acht Uhr weiter mit einer Stadtrundfahrt. Das Mittagessen fand dann in der „Ständigen Vertretung“ statt, in der schon viele Prominente gegessen haben. Es folgte ein Vortrag im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Nach einer kurzen Fahrt zum Reichtstagsgebäude wurden wir auf der Besuchertribüne über die Strukturen und Abläufe einer „Sitzungswoche“ der Bundesregierung informiert. Anschließend hat uns unsere Bundestagsabgeordnete Frau Dr. Anja  Weisgerber zu einer Gesprächsrunde empfangen. Beendet wurde dieser Tag mit einem Gang über die Kuppel des Reichtstagsgebäudes – hier konnte man Berlin bei Nacht bewundern. Der Abend war zur freien Verfügung – ein Teil bewunderte das Farbenspiel im Sony-Center!

Der Abschlusstag begann wieder sehr früh mit einer Stadtfahrt nach Potsdam, vorbei am Olympiastation und am Wannsee. Erwartet wurden wir dann von der Berufsfeuerwehr Potsdam. Hier konnten wir einen Einblick in den Alltag  im Rettungs- und Feuerdienst nehmen. Das Mittagsessen fand im „fliegenden Holländer“  in Potsdam im holländischen Viertel statt. Danach hatten wir noch etwas Freizeit zum Bummeln in der sehr schön gestalteten Fußgängerzone. Am Nachmittag wurde die Heimreise angetreten. Nach einer zügigen Rückfahrt haben wir am Dienstag Abend wieder „unser Kleinlangheim“ erreicht.

Wir sind uns alle einig: Das war eine schöne Reise! 


Auf diesem Weg möchten wir uns bei Frau Maria Rupprecht, Politica-Reisen für die Organisation der Reise bedanken.

Ein Dank geht auch an Fr. Dr. Anja Weisgerber für die Einladung in den Reichtstag.

Zusätzlich ein Dank auch an Werner, unseren Busfahrer vom Reisedienst Schmitt, der uns komfortabel und unfallfrei durch das manchmal sehr enge Berlin gefahren hat.